Bei der Landesklassenreserve vom FSV Kölleda musste Frohndorf/Orlishausen personell heute improvisieren.
Die vielversprechende Aushilfe aus der 2. Mannschaft - Lucas Thiel - musste zudem schon nach 25 Minuten verletzt vom Feld. Zu dem Zeitpunkt hatten die Gäste aber schon "ernst gemacht". Nach ca. 100 Sekunden brachte Lucca Nennewitz einen Freistoß clever flach vors Tor wo Niklas Hoffmann zum 0:1 einschoss. Knapp 10 Minuten später fand Nennewitz' Eckball Henry Wolfer am langen Pfosten, der sehenswert direkt zum 0:2 abnahm. Mit langen Bällen kamen aber auch die Hausherren immer wieder auf dem kompakten Spielfeld gefährlich nach vorn. Paul Sterns Vertretung (fällt mir Bänderriss länger aus) im Tor, Norman Schröder war aber jeweils zu Stelle. Während Nennewitz mit Lattenkreuz den dritten SV-Treffer verpasste, klappte es später aber. Unverricht bediente sauber Luis Klaß, der erst über den Keeper lupfte und dann lässig einköpfte (23.). Schnell wurde es aber wieder knapper. Ein schwer zu verteidigender Eckstoß führte zum 1:3. Beim harten Kopfball war diesmal auch Schöder machtlos. Frohndorf blieb am Ball zwar der Herr im Kölledaer Haus, doch die Gastgeber hatten vor der Pause noch Möglichkeiten weiter zu verkürzen, trafen jedoch nicht.
Nach dem Seitenwechsel war Frohndorf um Spielkontrolle bemüht und wurde belohnt. Eine Bilderbuchflanke von Unverricht fand Lucca Nennewitz am zweiten Posten und es stand 1:4. Damit schien die Partie gelaufen, dies aber erstmal nur kurz, denn der FSV stellte fast im direkten Gegenzug den alten Abstand wieder her. Eine heiße letzte halbe Stunde war zu erwarten, doch dazu kam es nicht. Die Hausherren schienen trotz des Treffers selbst nicht mehr an ein Comeback zu glauben und diskutierten, angestachelt von den eigenen Fans, mehr als zu spielen. Auf der anderen Seite bot sich nun mehrfach die Chance zur Entscheidung. Klaß, Nennewitz und dem emsigen Hajhanan fehlte es aber jeweils an Genauigkeit oder einer längeren Fußspitze. Den Schlusspunkt gab es aber dennoch. Klaß bekam im rechten Strafraumeck das Leder. Hatte keinen Abnehmer, aber viel Zeit. Also machte es selbst und legte das Spielgerät zum verdienten 2:5 ins lange Eck. Dadurch sichert sich der SV den Derbydreier. Spieldetails
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